Südkorea und die USA haben auch bei erneuten Gesprächen nach Washingtons neuer Zolldrohung keine Einigung erzielen können.
Industrieminister Kim Jung-kwan kam am Freitag (Ortszeit) in Washington zu einem zweiten Treffen binnen kurzer Zeit mit US-Handelsminister Howard Lutnick zusammen. Die Gespräche endeten jedoch ohne eine "Schlussfolgerung" oder Einigung.
Kim erklärte, beide Seiten hätten mehr Verständnis füreinander erzielt und nach einem Kompromiss gestrebt. Es bedürfe jedoch weiterer Diskussionen.
Ob und wann die USA ihre Zölle für Südkorea erhöhen werden, stehe nicht fest. Die Verhandlungen gingen weiter.
Kim unterstrich bei dem Besuch Seouls Entschlossenheit für ein Sondergesetz zu Investitionen in den USA. Auch bekräftigte er, dass die Zollvereinbarung mit den USA umgesetzt werde. Die USA bat er, auf höhere Zölle zu verzichten.
US-Präsident Donald Trump hatte am 26. Januar damit gedroht, die Zölle auf koreanische Produkte wieder auf 25 Prozent zu erhöhen. Daraufhin reiste Kim, der sich auf einer Geschäftsreise in Kanada befunden hatte, am 28. Januar kurzfristig in die USA.