Fitch Ratings hat Südkoreas Bonität bei „AA-“ mit Ausblick „stabil“ belassen.
Die globale Ratingagentur teilte am Freitag mit, dass sie am Rating Koreas festhalte.
Fitch erklärte, dass die koreanische Regierung ihre Bemühungen um mehr Produktivität intensiviere, um dem Abwärtsdruck auf das Wachstum infolge der Veränderungen der Bevölkerungsstruktur entgegenzuwirken. Als solche Bemühungen wurden groß angelegte Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) und High-Tech-Industrien genannt.
Auch hieß es, dass mit dem Amtsantritt der neuen Regierung im vergangenen Jahr die politische Unsicherheit beseitigt worden sei, die nach der Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 2024 und der anschließenden Amtsenthebung des ehemaligen Präsidenten Yoon Suk Yeol bestanden habe. Aufgrund der Mehrheit der Regierungspartei im Parlament könne die Regierung ihre politischen Ziele bestens verfolgen.
Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen teilte die Einschätzung mit, dass Fitch sein unbeirrtes Vertrauen in die koreanische Wirtschaft zum Ausdruck gebracht habe. Unter anderem sei die positive Einschätzung hinsichtlich der beseitigten politischen Unsicherheit und der in- und externen Solidität erneut bestätigt worden.