Nachdem Südkorea erneut auf die US-amerikanische Beobachtungsliste für Währungen kam, setzt die Regierung in Seoul auf Gespräche.
Die für Devisen zuständigen Behörden stünden im engen Austausch mit dem US-Finanzministerium, dies werde auch künftig so sein, sagte ein Beamter des Präsidialamtes Cheong Wa Dae am Freitag.
Das US-Finanzministerium habe in seinem neuen Währungsbericht die Ansicht bekräftigt, dass die jüngste Abwertung des Won mit den Fundamentaldaten der koreanischen Wirtschaft nicht vereinbar sei.
Die diesmalige Aufnahme in die Liste sei seines Wissens gemäß den Bewertungskriterien des US-Finanzministeriums aber eher automatisch beschlossen worden, fügte der Beamte hinzu.
Das US-Finanzministerium hatte in seinem Halbjahresbericht für den Kongress über die makroökonomische Politik und die Währungspolitik wichtiger Handelspartner Südkorea erneut auf die Beobachtungsliste für Währungen gesetzt.