Laut China wird derzeit ein Teil der umstrittenen Stahlkonstruktionen aus den sich mit Südkorea überschneidenden Gewässern im Westmeer verlegt.
Ein chinesisches Unternehmen führe derzeit die Arbeiten zur Verlegung der Managementplattform durch, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, am Dienstag vor der Presse.
Es handele sich um einen von dem Unternehmen autonom vorgenommenen Schritt, um den Bedürfnissen des Betriebs und der Entwicklung gerecht zu werden, erklärte er. Damit betonte der Sprecher, dass die Maßnahme weder aus diplomatischen Gründen noch aufgrund der Forderung Südkoreas ergriffen worden sei.
Um Fischereikonflikte im Gelben Meer (Westmeer) beizulegen, hatten Südkorea und China im Jahr 2000 ein bilaterales Fischereiabkommen unterzeichnet. Sie hatten in der Mitte des Westmeers, in der sich die ausschließlichen Wirtschaftszonen beider Länder überschneiden, die sogenannte Provisional Measures Zone (PMZ) eingerichtet.
China hatte dort 2018 und 2024 große Anlagen errichtet, bei denen es sich nach eigenen Angaben um Aquakulturanlagen handelt. Dies sorgte für einen Konflikt zwischen beiden Ländern.
Bezüglich der Angelegenheit sagte Präsident Lee Jae Myung nach seinem Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping am 7. Januar vor der Presse, beide Länder hätten vereinbart, diesbezüglich Gespräche auf Arbeitsebene zu führen.
Er rechne damit, dass von den beiden Aquakulturanlagen und der Managementanlage letztere verlegt werde, da die chinesische Seite erklärt habe, diese entfernen zu wollen.