Die für Ermittlungen zur Sendung ziviler Drohnen nach Nordkorea eingesetzte gemeinsame Taskforce von Militär und Polizei hat den Mann, der sich dazu bekannt hatte, erneut vorgeladen.
Die Taskforce gab am Dienstag bekannt, den Studenten einer Graduiertenschule mit Nachnamen Oh wegen des Vorwurfs der Verletzung des Luftfahrtsicherheitsgesetzes vorgeladen zu haben.
Oh hatte in einem Medieninterview behauptet, dass er dreimal Drohnen nach Nordkorea geflogen habe. Als Grund hatte er genannt, dass er die Werte der radioaktiven Belastung durch eine Uranfabrik im nordkoreanischen Landkreis Pyongsan habe feststellen wollen.
Die Ermittler luden einen weiteren Verdächtigen mit Nachnamen Kim erstmals zu einer Befragung vor. Kim war bei einer von Oh gegründeten Firma zur Herstellung von Drohnen als Direktor für Nordkorea-Angelegenheiten tätig.
Oh und Kim sollen nach den Umständen der Drohneneinsätze und dem Verlauf der Gründung und des Betriebs des Drohnenunternehmens befragt werden.