Nach der Ankündigung einer Zollerhöhung durch US-Präsident Donald Trump will die südkoreanische Regierung der US-Seite ihre Entschlossenheit zur Umsetzung der getroffenen Handelsvereinbarung übermitteln und gelassen bleiben.
Dies gab die Sprecherin des Präsidialamtes, Kang Yu-jung, am Dienstag in einer schriftlichen Pressemitteilung bekannt. Eine Zollerhöhung könne erst nach Abschluss der notwendigen administrativen Schritte, einschließlich der Veröffentlichung im Amtsblatt Federal Register, in Kraft treten.
Kang teilte mit, dass das Cheong Wa Dae eine Sitzung zu anstehenden Handelsangelegenheiten mit den USA abgehalten habe, um die Situation zu prüfen und mögliche Reaktionen zu erörtern. Die Teilnehmer hätten die Entwicklungen in Bezug auf das Sondergesetz über die Verwaltung strategischer Investitionen zwischen Südkorea und den USA unter die Lupe genommen, das als Folgemaßnahme zu den Zollverhandlungen angestrebt werde.
Industrieminister Kim Jung-kwan werde in die USA weiterreisen und mit US-Handelsminister Lutnick die Angelegenheit besprechen, sobald er seine Termine in Kanada wahrgenommen habe. Auch Handelsminister Yeo Han-koo werde bald die USA besuchen und mit dem US-Handelsbeauftragten Greer Gespräche führen, hieß es weiter.