Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Zölle auf koreanische Produkte auf 25 Prozent zu erhöhen, versucht die südkoreanische Regierung, sich über die genaue Sachlage zu informieren.
Ein Beamter des Handels- und Industrieministeriums sagte KBS telefonisch, Seoul sei nicht vorab darüber informiert worden, was Präsident Trump angekündigt habe. Man habe es erst durch den Beitrag in den sozialen Medien erfahren.
Ein Mitarbeiter des Finanzministeriums teilte mit, dass sich alle Ministerien derzeit über die Situation informierten. Man habe bisher Informationen über den Stand der Gesetzgebung in Korea mit den USA auf Arbeitsebene geteilt.
Seoul hatte ein Sondergesetz zu Investitionen in den USA ausgearbeitet, um nach der im vergangenen Jahr unterzeichneten Absichtserklärung mit Washington einen Investitionsfonds einzurichten.
Die regierende Demokratische Partei hatte daraufhin einen entsprechenden Gesetzentwurf eingebracht. Aufgrund von festgelegten Fristen im Gesetzgebungsverfahren wurde die Vorlage jedoch noch nicht dem parlamentarischen Finanzausschuss vorgelegt.