Nordkorea hat offenbar eine Universität zur Diplomatenausbildung in Pjöngjang gegründet.
Laut der Ausgabe Nummer 7, 2025 der Zeitschrift „Kulloja“ („Arbeiter“) der Arbeiterpartei schrieb ein Professor namens Ri Song-hyok an der Diplomatie-Universität Pjöngjang einen Beitrag. Darin wirft er den USA vor, der Hauptschuldige an der Zerstörung des Sicherheitsumfeldes auf der koreanischen Halbinsel zu sein.
Diese Hochschule wurde von Nordkoreas Staatsmedien wie der Nachrichtenagentur KCNA, der Zeitung „Rodong Sinmun“ oder dem Fernsehsender KCTV zuvor noch nie erwähnt.
Es gilt als denkbar, dass Nordkorea angesichts der Grenzen eines rein auf Fremdsprachenkenntnisse ausgerichteten Auswahlsystems wieder eine Bildungseinrichtung wie seine frühere Universität für internationale Beziehungen gegründet hat. Damit wird vermutlich das Ziel verfolgt, die Fachkompetenz der Diplomaten und ihre Loyalität gegenüber dem Regime zu stärken.