Der Stabschef des Präsidialamtes, Kang Hoon-sik, ist als Sondergesandter von Präsident Lee Jae Myung für strategische Wirtschaftskooperation nach Kanada aufgebrochen, um die Stärkung der Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie zu erörtern.
Dort will er Südkoreas Bewerbung um das kanadische Patrouillen-U-Boot-Projekt (CPSP) im Wert von 60 Billionen Won (41 Milliarden Dollar) unterstützen.
Vor seiner Abreise am Flughafen Incheon sagte Kang am Montag Reportern gegenüber, dass es sich bei dem Projekt um das größte von Südkorea in letzter Zeit angestrebte Rüstungsgeschäft handele. Das Geschäft würde schätzungsweise mindestens 40 Billionen Won (27,8 Milliarden Dollar) an inländischer Produktion generieren. Sollte Südkorea den Zuschlag erhalten, würden über 300 Unternehmen beteiligt werden und mehr als 20.000 Arbeitsplätze entstehen, hieß es weiter.
Kang wies darauf hin, dass Südkorea und Deutschland im Rennen um das kanadische U-Boot-Projekt seien. Deutschland sei eine starke Herstellernation und das Land, das die Technologie für den U-Boot-Bau an Südkorea weitergegeben habe. Die Konkurrenz sei nicht einfach, die Bemühungen von jetzt an zählten also, so Kang weiter.