Der Devisenhandel in Südkorea hat im vergangenen Jahr ein neues Rekordniveau erreicht.
Das geht aus einem Bericht der Bank of Korea hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde.
Demnach stieg das Handelsvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent. Im Durchschnitt setzten Devisenbanken pro Handelstag 80,71 Milliarden Dollar um. 2024 waren es 68,96 Milliarden Dollar. Seit der Statistikreform von 2008 ist dies der höchste Wert.
Als wichtigste Treiber gelten längere Handelszeiten am Devisenmarkt sowie wachsende Auslandsinvestitionen koreanischer Anleger, darunter viele Privatanleger.
Den stärksten Zuwachs verzeichnete der Kassahandel. Er stieg auf 32,38 Milliarden Dollar pro Tag, ein Plus von 26,1 Prozent.
Der Handel mit Devisenderivaten wuchs auf 48,33 Milliarden Dollar täglich. Das entsprach einem Anstieg um 11,6 Prozent.