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Politik

Südkoreas Premier weist Vorwurf einer Benachteiligung von Coupang zurück

Write: 2026-01-23 15:29:31Update: 2026-01-23 15:56:56

Südkoreas Premier weist Vorwurf einer Benachteiligung von Coupang zurück

Photo : YONHAP News

Südkoreas Premierminister Kim Min-seok hat bei seinem Besuch in Washington den Vorwurf einer Benachteiligung des Onlinehändlers Coupang ausdrücklich zurückgewiesen.

Das teilte sein Büro am Freitag mit. Demnach sprach Kim bei einem Mittagessen mit Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses über das massive Datenleck bei der E-Commerce-Plattform. Auf Fragen zur Reaktion der südkoreanischen Regierung erklärte er, es gebe keinerlei diskriminierende Behandlung gegenüber Coupang. Die Beziehungen zwischen Südkorea und den USA seien von Vertrauen geprägt. Niemand müsse daher eine Benachteiligung befürchten.

Kim zog zudem einen Vergleich mit den Massenfestnahmen von Koreanern im US-Bundesstaat Georgia. Südkorea betrachte diesen Vorfall nicht als eine Aktion, bei der koreanische Beschäftigte wegen ihrer Herkunft benachteiligt wurden. Ebenso gehe man im Fall Coupang nicht deshalb gegen das Unternehmen vor, weil es ein US-Unternehmen sei.

Hintergrund sind Vorwürfe aus Teilen der US-Regierung und aus der Politik. Dabei wurde die Sorge geäußert, das scharfe Vorgehen bei der parlamentarischen Aufarbeitung des Datenlecks bei Coupang könne auf eine Diskriminierung von US-Techfirmen hinauslaufen.

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