Ein gemeinsames Untersuchungsteam von Militär und Polizei hat Ermittlungen mit Zwangsmitteln gegen drei Verdächtige eingeleitet, denen die Sendung von Drohnen nach Nordkorea vorgeworfen wird.
Das Team begann am Mittwoch gegen 8 Uhr mit Durchsuchungen in den Wohnungen und Büros der drei Zivilisten wegen des Vorwurfs der Verletzung des Gesetzes zur Luftfahrtsicherheit.
Dazu kam es fünf Tage, nachdem sich ein Verdächtiger mit Nachnamen Oh in einem Medieninterview dazu bekannt hatte, Drohnen nach Nordkorea fliegen lassen zu haben.
Oh und ein weiterer Verdächtiger mit Nachnamen Jang studierten an derselben Universität in Seoul und waren in einer konservativen Jugendorganisation tätig.
Laut Berichten arbeiteten sie Ende 2022 während der Amtszeit von Ex-Präsident Yoon Suk Yeol im Präsidialamt in Seoul als befristet Beschäftigte. Im darauffolgenden Jahr hätten sie eine Firma zur Herstellung von Drohnen gegründet.