Präsident Lee Jae Myung hat am Mittwoch im Cheong Wa Dae eine Neujahrspressekonferenz gegeben.
Dabei präsentierte er seine Vision für die Regierungsführung im zweiten Amtsjahr.
Der Staatschef hob die Absicht hervor, durch eine große Transformation einen großen Sprung der Republik Korea nach vorne herbeizuführen. Er kündigte an, die Zusammenlegung von Regionen zu größeren Einheiten als Strategie für das langfristige Überleben der Nation nachdrücklich zu verfolgen.
In Bezug auf die innerkoreanischen Beziehungen versprach er, konsequent alle realisierbaren Maßnahmen zu ergreifen, um einen Spannungsabbau zu bewirken. Auch bekräftigte er seine Entschlossenheit, sich für eine baldige Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Nordkorea und den USA einzusetzen und das innerkoreanische Militärabkommen vom September 2018 wiederherzustellen.
Hinsichtlich des nordkoreanischen Atomprogramms hieß es, dass die Denuklearisierung das Ziel sei. Dabei wolle man mit einem pragmatischen Ansatz, bei dem die Realität anerkannt werde, auf eine schrittweise Abrüstung und eine langfristige Denuklearisierung hinarbeiten.
Lee stellte auch in Sicht, die Einigung der Gesellschaft und die Reform der Staatsanwaltschaft gemäß dem Wunsch der Bevölkerung durchzusetzen und sich dabei von Widerstand nicht beirren zu lassen.
Hinsichtlich aktueller Wirtschaftsthemen äußerte er die Erwartung, dass sich der Wechselkurs doch noch stabilisieren werde. Außerdem kündigte er ein prinzipienbasiertes Vorgehen in Bezug auf die Halbleiterzölle der USA an. Maßnahmen für die Arbeitssicherheit, darunter eine Personalaufstockung für die Arbeitsaufsicht, würden wie geplant ergriffen werden, hieß es weiter.