Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für die koreanische Wirtschaft für 2026 auf 1,9 Prozent angehoben.
Die neue Prognose ist 0,1 Prozentpunkte höher als die vom vergangenen Oktober.
Damit rechnet der IWF jedoch mit einem schwächeren Wachstum als die südkoreanische Regierung, die neulich 2,0 Prozent prognostiziert hatte. Demgegenüber werden die Wachstumsprognosen der Zentralbank des Landes und des Koreanischen Entwicklungsinstituts (KDI) von jeweils 1,8 Prozent übertroffen.
Der IWF nannte keinen konkreten Grund für die Aufwärtskorrektur.
Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen geht davon aus, dass das unerwartet hohe Wachstum im dritten Quartal 2025 berücksichtigt worden sei.
Im dritten Quartal letzten Jahres wuchs die koreanische Wirtschaft dank der Konsum- und Exporterholung um 1,3 Prozent und damit so stark wie seit 15 Quartalen nicht mehr.