Die US-Regierung erhöht den Zolldruck weiter, um Halbleiterhersteller zu größeren Investitionen in den USA zu drängen.
Nachdem Präsident Donald Trump eine Proklamation für die Einführung eines Zolls auf spezielle Hochleistungschips unterzeichnet hatte, folgte eine Warnung von Handelsminister Howard Lutnick am Freitag. Er erklärte, wer Speicherchips herstellen wolle, habe zwei Optionen: entweder 100 Prozent Zoll zu zahlen oder diese in den USA zu produzieren.
Daraufhin ist die Branche wieder alarmiert.
Die südkoreanische Regierung reagiert nun unter Federführung des Handels- und Industrieministeriums. Unterdessen teilte das Präsidialamt Cheong Wa Dae die Position mit, in Gesprächen von einem in den Zollverhandlungen von beiden Ländern vereinbarten Prinzip auszugehen. In dem Gemeinsamen Informationsblatt steht nämlich, dass Südkorea gegenüber Konkurrenten nicht benachteiligt werden soll.
Das Präsidialamt will unter anderem die jüngst erzielte Vereinbarung zwischen den USA und Taiwan zu Halbleitern genau analysieren.
Es wird davon ausgegangen, dass Seoul das Meistbegünstigungsprinzip durchsetzen will, damit Südkorea gegenüber dem Rivalen Taiwan nicht benachteiligt werden würde.