Von den bei der südkoreanischen Regierung registrierten Mitgliedern von in Süd- und Nordkorea getrennten Familien sind bereits mehr als 100.000 Menschen nicht mehr am Leben.
Nach Angaben des Vereinigungsministeriums am Donnerstag sind mit Stand Ende 2025 100.148 der insgesamt 134.516 Menschen, die ein Wiedersehen mit ihren Angehörigen in Nordkorea beantragt haben, inzwischen verstorben.
Die Zahl der Lebenden sank verglichen mit Ende 2024 um 2.573 auf 34.368 Personen.
Letztes Jahr gab es lediglich einen Fall eines Austauschs zwischen getrennten Familien. Im Juli meldete eine Person, durch einen chinesischen Mittelsmann Informationen über ihre Familie in Nordkorea erhalten zu haben.
Die von den Behörden organisierten innerkoreanischen Familienzusammenführungen fanden zuletzt im August 2018 statt.