Ein US-Abgeordneter hat behauptet, dass die südkoreanische Regierung mit verschiedenen Regulierungen für die Digitalwirtschaft US-Techkonzerne, darunter Coupang, ungerecht diskriminiere.
Die Behauptung unterbreitete Adrian Smith, Vorsitzender des Unterausschusses für Handel im Ausschuss für Wege und Mittel des Repräsentantenhauses, bei einer Anhörung des Unterkomitees am Dienstag (Ortszeit).
Leider müsse er feststellen, dass Korea weiterhin legislative Bemühungen unternehme, die sich eindeutig gegen US-Unternehmen richteten. Ein Beispiel dafür seien diskriminierende Regulierungsmaßnahmen gegen Coupang, sagte er.
Laut seinem Argument ist es eine „Diskriminierung“, dass die Regierung und die Nationalversammlung in Südkorea Coupang, die größte E-Commerce-Plattform im Land, wegen des jüngsten großen Datenlecks zur Rechenschaft ziehen wollen.
100 Prozent der Anteile an der Firma in Korea hat die amerikanische Muttergesellschaft Coupang Inc., die an der Börse in New York notiert ist.
Die Regierung in Seoul schickte Handelsminister Yeo Han-koo in die USA, um Missverständnisse in der US-Regierung und in politischen Kreisen bezüglich der Angelegenheit auszuräumen.