Präsident Lee Jae Myung sieht nach seinem China-Besuch mehr Fortschritte in den koreanisch-chinesischen Beziehungen als erwartet.
Entsprechendes äußerte Lee bei einem Treffen mit Journalisten am Mittwoch, dem letzten Besuchstag, in Shanghai.
Es habe viel Empathie gegeben. Auch in möglicherweise umstrittenen Angelegenheiten habe man einen Weg zu einer einvernehmlichen Lösung gefunden, hieß es.
Lee war am Sonntag als erster südkoreanischer Präsident seit etwa acht Jahren zu einem Staatsbesuch in China eingetroffen. Beim Gipfeltreffen mit Präsident Xi Jinping am Montag in Peking teilten beide Seiten die Meinung, dass der Frieden auf der koreanischen Halbinsel und die Wiederaufnahme von Gesprächen mit Nordkorea von Bedeutung sind. Vereinbart wurde, für einen schrittweisen kulturellen Austausch zu sorgen, beginnend mit für beide Länder akzeptablen Bereichen.
Auch wurden die von China errichteten Konstruktionen im Westmeer Koreas thematisiert. Beide Staatschefs vereinbarten ein Treffen auf Vizeministerebene zur Festlegung der Grenze im Westmeer.
Lee betonte außerdem die Notwendigkeit, eine freundschaftliche Stimmung zwischen Südkorea und China zu fördern.
Nach seinem viertägigen Staatsbesuch in China kehrte er am Mittwoch zurück.