Die Regierung will sich im neuen Jahr aktiv für die Wirtschaftserholung einsetzen.
Mit effektiven makroökonomischen Maßnahmen sollen vor allem die Lebensgrundlagen der Bevölkerung gestärkt werden.
Das sehen die Grundzüge der Strategie für das Wirtschaftswachstum 2026 vor, die Vizepremierminister und Finanzminister Koo Yun-cheol heute vorstellte.
Die Regierung wolle alles daran setzen, die Lebensgrundlage gefährdeter Gruppen, darunter Kleinunternehmer und Selbstständige, wiederherzustellen. Hierfür werde zu verschiedenen makroökonomischen Mitteln gegriffen, beispielsweise solle auch die Gesamtnachfrage angekurbelt werden, sagte Koo bei einer Beratung zwischen Regierungspartei und Regierung.
Koo nannte außerdem die intensive Förderung der nationalen strategischen Branchen wie Halbleiter, Verteidigung und Biotechnologie als wichtige Aufgabe.
Der Vizepremier sprach außerdem über Herausforderungen für das Land. Er wies auf eine Umgestaltung der internationalen Wirtschaftsordnung hin, vor allem eine Priorisierung nationaler Interessen und Gefährdung von Wertschöpfungsketten. Hinzu komme eine Schwächung traditioneller Industrien.
Die Regierung werde keine Bemühungen scheuen, um diese Herausforderungen in den Griff zu bekommen und der koreanischen Wirtschaft zu einem großen Sprung nach vorne zu verhelfen, hieß es weiter.