Südkoreas Währungsreserven sind aufgrund staatlicher Maßnahmen zur Wechselkursstabilität erstmals seit sieben Monaten zurückgegangen.
Nach Angaben der Bank of Korea am Dienstag beliefen sich die Währungsreserven Ende Dezember auf 428,05 Milliarden Dollar.
Dies sind 2,6 Milliarden Dollar weniger als einen Monat zuvor. Damit wurde erstmals seit Mai letzten Jahres ein Rückgang verbucht.
Als einen der Gründe dafür nannte die Zentralbank die Maßnahmen zur Verringerung der Volatilität am Devisenmarkt.
Die Bank of Korea verlängerte im Dezember ihre Devisenswap-Vereinbarung mit der nationalen Rentenkasse NPS um ein Jahr. Es kam anschließend tatsächlich zu einem Tauschgeschäft, bei dem die Notenbank der Rentenkasse im Gegenzug für einen Won-Betrag Dollar zur Verfügung stellte.