Präsident Lee Jae Myung ist am Montag in Peking mit Chinas Staatspräsident Xi Jinping zu einem Gipfelgespräch zusammengetroffen.
Lee bezeichnete das aktuelle Gipfeltreffen als wichtigen Wendepunkt und erklärte, das Jahr 2026 solle zum Ausgangspunkt einer umfassenden Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Südkorea und China werden.
Er unterstrich seine Erwartung, dass sich die bilateralen Beziehungen durch das Treffen insgesamt wieder normalisieren und weiter vertiefen würden. Seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen hätten beide Länder eine enge, von gegenseitigem Nutzen geprägte Partnerschaft gepflegt. Lee unterstrich, man wolle die strategische Kooperationspartnerschaft weiter ausbauen.
Mit Blick auf die Lage auf der koreanischen Halbinsel erklärte Präsident Lee zudem, Südkorea werde gemeinsam mit China nach realistischen Lösungsansätzen für den Frieden suchen. Frieden sei die grundlegende Voraussetzung für Wohlstand und Wachstum, und beide Länder sollten hierzu gemeinsam einen Beitrag leisten.
Auch hob Xi hervor, dass China und Südkorea auf der richtigen Seite der Geschichte stehen müssten, und betonte die Notwendigkeit richtiger und strategischer Entscheidungen für die Zukunft der bilateralen Beziehungen.
Außerdem erklärte Xi, beide Länder sollten das Wohlergehen ihrer Bevölkerungen fördern und zugleich einen positiven Beitrag zur regionalen und globalen Friedensentwicklung leisten.
Das Gespräch war das zweite persönliche Treffen der beiden Staatschefs. Zuvor hatten Lee und Xi am 1. November am Rande des APEC-Gipfels im südkoreanischen Gyeongju miteinander gesprochen.