Der Anteil der koreanischen Aktien im Besitz von Ausländern ist im vergangenen Monat auf den höchsten Stand seit fünf Jahren und acht Monaten gestiegen.
Mit der Wiederaufnahme der Nettokäufe durch Ausländer im Dezember letzten Jahres habe der Anteil der Aktien in ihrem Besitz 32,9 Prozent des gesamten Börsenwerts erreicht. Das sei der höchste Stand seit April 2020, verlautete aus einem Bericht eines Forschenden des Koreanischen Zentrums für Internationale Finanzen.
Im Dezember habe das Volumen der Nettokäufe von Aktien der Elektro- und Elektronikindustrie 4,5 Billionen Won (3,1 Milliarden Dollar) betragen. Dies habe das Volumen der gesamten Nettokäufe durch Ausländer in Höhe von 3,5 Billionen Won (2,4 Milliarden Dollar) übertroffen, hieß es.
Davon entfielen 2,2 Billionen Won (1,5 Milliarden Dollar) auf SK hynix und 1,4 Billionen Won (967 Millionen Dollar) auf Samsung Electronics.
Die gestiegenen Aktienkäufe durch Ausländer wurden auf die Hochkonjunktur bei Halbleiterspeichern und die bisherige relative Unterbewertung dieser Branche zurückgeführt. Als weiterer Hintergrund wurden Erwartungen an Maßnahmen zur Steigerung der Unternehmenswerte genannt.