Die südkoreanische Regierung verfolgt die Situation in Venezuela mit großer Aufmerksamkeit.
Sie setze alles daran, um die Sicherheit der sich dort aufhaltenden Staatsbürger sicherzustellen.
Das teilte das Außenministerium am Sonntag in einer Erklärung mit, nachdem die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Maduro durch die USA bekannt geworden war.
Südkorea hoffe, dass die Demokratie wiederhergestellt werde und sich die Situation durch Dialog schnell beruhige. In dem Prozess sollten außerdem die Meinungen der Bürger Venezuelas respektiert werden, hieß es.
Seoul forderte zudem alle Beteiligten zu größtmöglichen Bemühungen auf, damit Spannungen in der Region abgebaut werden.
Die USA hatten am Samstag bei einem Angriff Venezuelas Präsident Nicolás Maduro und dessen Frau gefangen genommen und nach New York gebracht. Die USA würden Venezuela regieren, bis ein sicherer Machttransfer stattfinden könne, hieß es später.