Nordkorea hat die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA angeprangert.
Die Kritik übte ein Sprecher des Außenministeriums in Pjöngjang am Sonntag, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete.
Das Außenministerium verurteile den von den USA in Venezuela begangenen Akt des Hegemoniestrebens aufs Schärfste. Er sei die schwerwiegendste Form der Verletzung der Souveränität. Der Akt sei zudem ein brutaler Verstoß gegen die UN-Charta und das Völkerrecht, deren grundlegende Ziele die Achtung der Souveränität, die Nichteinmischung in innere Angelegenheiten und die territoriale Integrität seien, hieß es.
Das Ressort betonte, dass die Situation in Venezuela verheerende Folgen für die Gewährleistung der Identität sowie der Struktur der regionalen und internationalen Beziehungen habe. Die internationale Gemeinschaft sollte die Ernsthaftigkeit dieser Situation erkennen und ihre Stimme erheben, um gegen die gewohnheitsmäßige Verletzung der Souveränität durch die USA zu protestieren und dies zu verurteilen.
Seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Jahr 1974 pflegen Nordkorea und Venezuela eine enge Partnerschaft, die vor allem durch ihre gemeinsame Ablehnung der USA gefestigt wird.