Südkoreas Regierung hat den Tod eines südkoreanischen Freiwilligen im Ukraine-Krieg bestätigt.
Die Bestattung eines südkoreanischen Staatsbürgers, der als Freiwilliger für die Ukraine im Kampf gefallen sei, habe am Dienstag (Ortszeit) in Kiew stattgefunden, sagte ein Beamter des südkoreanischen Außenministeriums am Donnerstag.
An der Bestattungszeremonie nahm ein Konsul der dortigen Auslandsvertretung teil. Wie verlautete, habe die Ukraine Südkorea über den Tod der Person und den Bestattungstermin benachrichtigt.
Die Regierung machte die Personalien des Gefallenen nicht bekannt. Laut Berichten handelt es sich um eine Person mit Nachnamen Kim in ihren Fünfzigern. Er sei als Angehöriger der internationalen Legion im Mai bei einem Gefecht mit russischen Truppen in Donezk ums Leben gekommen.
Russische Behörden hatten bekannt gemacht, dass mehrere Südkoreaner als Freiwillige an der Seite der Ukraine in den Krieg gezogen und einige von ihnen gefallen sind. Das Außenministerium in Seoul hatte daraufhin lediglich mitgeteilt, die Angaben noch zu prüfen.