Südkorea will Dokumente als Welterbe eintragen lassen, die von Bemühungen um eine breite Verwendung und den Schutz des koreanischen Alphabets Hangeul zeugen.
Die Behörde für Nationales Erbe teilte am Montag mit, dass sie beim UNESCO-Sekretariat Anträge auf die Aufnahme der „Manuskripte der modernen koreanischen Wörterbücher“ und von „Naebang-gasa“ in die Liste des Weltdokumentenerbes eingereicht habe.
Die Manuskripte der modernen koreanischen Wörterbücher sind wichtige Daten für die Erforschung der modernen Geschichte der koreanischen Sprache. Sie umfassen ein Manuskriptband des ersten koreanischen Wörterbuchs „Malmoi“ und 18 Manuskriptbände des „Großen Wörterbuchs der koreanischen Sprache“, die aus den Jahren 1929 bis 1957 stammen.
„Naebang-gasa“, was übersetzt „Lieder aus den Frauengemächern“ bedeutet, umfasst in Hangeul geschriebene Literatur. Es stellt eine Sammlung von Literaturwerken dar, die von Frauen im späten Joseon verfasst und weitergegeben wurden.
Die Anträge werden nun vom Internationalen Beratungsausschuss (IAC) des Programms Memory of the World überprüft.