Südkoreas Ausfuhren sind in den ersten Novemberwochen um gut acht Prozent gestiegen.
Nach vorläufigen Zahlen der Zollbehörde beliefen sich die Exporte in den ersten 20 Tagen dieses Monats auf 38,5 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Getragen wurde das Wachstum vor allem von Halbleitern und Pkw. Die Ausfuhren dieser beiden wichtigsten Exportgüter nahmen um 26,5 beziehungsweise 22,9 Prozent zu.
Entsprechend stieg der Anteil der Halbleiter an den gesamten Ausfuhren gegenüber dem vergangenen Jahr um 3,7 Prozentpunkte auf 25,3 Prozent.
Rückläufig waren dagegen die Ausfuhren von Stahl (-9,2 Prozent), Erdölprodukten (-19,3 Prozent) und Autoteilen (-8,1 Prozent).
Die Ausfuhren legten insbesondere nach China (+10,2 Prozent), in die USA (+5,7 Prozent) und in die EU (+4,9 Prozent) zu.
Die Importe erreichten 36,1 Milliarden Dollar und lagen damit 3,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Insgesamt ergab sich für die Handelsbilanz ein Überschuss von 2,4 Milliarden Dollar.
Vom Jahresbeginn bis zum 20. November belief sich der Handelsüberschuss auf 58,7 Milliarden Dollar. Damit hat Südkorea den Überschuss des gesamten Vorjahres von 51,8 Milliarden Dollar bereits übertroffen.