Eine Reihe prähistorischer Felszeichnungen im Südosten Koreas ist in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden.
Das UNESCO-Welterbekomitee beschloss auf seiner Sitzung am Samstag (Ortszeit) in Paris, die „Petroglyphen entlang des Flüsschens Bangucheon“ in Ulsan in die Welterbeliste aufzunehmen.
Die auf der Grundlage einer hervorragenden Beobachtungsgabe gezeichneten realistischen Gemälde und die einzigartige Komposition zeigten die Kunstfertigkeit der Menschen auf der damaligen koreanischen Halbinsel, erklärte das Welterbekomitee.
Auch hieß es, dass die Felszeichnungen ein unvergleichliches Zeugnis einer seit der prähistorischen Zeit fast 6.000 Jahre überdauerten Tradition von Petroglyphen seien. Zugleich zeigten sie die kulturelle Entwicklung der Menschen an der Südostküste der koreanischen Halbinsel.
Mit der Aufnahme der Felszeichnungen in Ulsan in die Liste stieg die Zahl der Welterbestätten in Südkorea auf 17.