Kumgangsan, ein für seine wunderschöne Landschaft bekannter Berg Koreas, ist von der UNESCO als Welterbe anerkannt worden.
Die Entscheidung traf das UNESCO-Welterbekomitee auf seiner 47. Sitzung am Sonntag (Ortszeit) in Paris.
Die offizielle Bezeichnung der von Nordkorea beantragten neuen Welterbestätte lautet „Mt. Kumgang - Diamond Mountain from the Sea“.
Der Ausschuss stellte fest, dass der Berg an Nordkoreas Ostküste als Kulturlandschaft von großem Wert sei. In dem Gebiet seien einzigartige topografische Merkmale und Landschaften, buddhistische Geschichte und Traditionen sowie Pilgerfahrten miteinander vermischt.
Der Internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS), ein Beirat des Welterbekomitees, und die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN), hatten im Mai die Aufnahme des Bergs Kumgang in die Welterbeliste empfohlen.
Nordkorea verfügt damit über drei Welterbestätten. 2004 waren Koguryo-Grabstätten als Welterbe anerkannt worden, 2013 historische Monumente und Stätten von Kaesong.