Eine traditionelle Fischereimethode im südkoreanischen Namhae ist als Weltagrarkulturerbe anerkannt worden.
Die „Jukbangnyeom“-Fischerei in der Meerenge Jijok sei in das Programm „Globally Important Agricultural Heritage Systems“ (GIAHS) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aufgenommen worden, teilte das Ministerium für Ozeane und Fischerei am Mittwoch mit.
Lokale Fischer stellen in der engen Meeresstraße zwischen Inseln an der Südküste Koreas Holzpfähle mit Bambus-Fischreusen in V-Form auf, damit Fische mit der Strömung auf natürliche Weise in die Anlage gelangen.
Die Methode wird seit dem 15. Jahrhundert angewendet. Aufgrund der dortigen einzigartigen Meeresumwelt und aus Gründen der Tradition wird daran bis heute festgehalten.
Das Fischereiministerium hatte 2015 die „Jukbangnyeom“-Fischerei in der Meerenge Jijok zum wichtigen nationalen Fischereierbe bestimmt.