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Kultur

[80 Jahre Unabhängigkeit – ein Rückblick] Der Koreakrieg (25. Juni 1950 – 27. Juli 1953)

Write: 2025-06-24 17:08:21Update: 2025-06-25 11:43:04

[80 Jahre Unabhängigkeit – ein Rückblick] Der Koreakrieg (25. Juni 1950 – 27. Juli 1953)

Photo : YONHAP News

Der Koreakrieg begann am 25. Juni 1950 mit dem Einmarsch nordkoreanischer Streitkräfte in Südkorea. Schon zwei Tage später beschloss der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine militärische Beteiligung der Mitgliedstaaten, woraufhin sich unter Führung der USA ein UN-Kontingent aus 16 Staaten formierte.

Gestützt auf die UN-Truppen eroberte die südkoreanische Armee Ende September Seoul zurück und stieß bis an den nordkoreanisch-chinesischen Grenzfluss Yalu vor. Doch mit dem massiven Eintritt chinesischer „Freiwilligenverbände“ im Oktober wendete sich das Blatt erneut. Beiden Seiten wurde klar, dass ein militärischer Sieg kaum erreichbar war, und so begannen sie am 10. Juli 1951 in Gaesong mit Waffenstillstandsgesprächen. Diese zogen sich jedoch wegen Streitigkeiten über Kriegsgefangene und den Grenzverlauf über zwei Jahre hin. Erst der Machtwechsel in Washington – Präsident Dwight D. Eisenhower zeigte Kompromissbereitschaft – und der Tod Stalins am 5. März 1953 lösten die Pattsituation.

Der südkoreanische Präsident Rhee Syng-man, der den Kampf bis zur Vereinigung fortführen wollte, lenkte erst ein, als Washington einen gegenseitigen Verteidigungspakt und umfangreiche Militärhilfe zusagte. Am 27. Juli 1953, fast drei Jahre nach Kriegsbeginn, unterzeichneten Vertreter Nordkoreas, Chinas und der von den USA geführten UN-Truppe das Waffenstillstandsabkommen. Die Frontlinie, an der die Kämpfe festgefahren waren, bildet noch immer die Demarkationslinie. 

Die Bilanz des dreijährigen Krieges war verheerend: Auf alliierter Seite wurden etwa 780.000 Menschen getötet, verwundet oder als vermisst gemeldet – darunter rund 630.000 südkoreanische und 150.000 UN-Soldaten. Auf der Gegenseite verloren schätzungsweise 800.000 Nordkoreaner und 1,23 Millionen Chinesen ihr Leben oder wurden verletzt.

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