Der illegale Vertrieb von Webtoons aus Südkorea im Ausland bereitet der Branche große Sorgen.
Nach Angaben der südkoreanischen Agentur für Urheberrechtsschutz am Samstag machten Webtoons 71,6 Prozent der Raubkopien aus, die letztes Jahr auf illegalen Vertriebsseiten für koreanische Kulturinhalte im Ausland angeboten wurden. Die restlichen 28,4 Prozent entfielen auf Videos wie Filme, Serien und Unterhaltungsshows.
Der Anteil der illegal angebotenen Video-Contents schrumpfte von 39,9 Prozent im Jahr 2022 auf 28,4 Prozent im vergangenen Jahr. Im selben Zeitraum stieg der Anteil der entsprechenden Webtoons von 60,1 Prozent auf 71,6 Prozent.
Die Beliebtheit der koreanischen Popkultur sorgte dafür, dass Menschen im Ausland neben Fernsehserien auch Webtoons lesen, auf denen sie beruhen. Dies führte zu einem starken Anstieg illegal übersetzter Webtoons aus Südkorea.
Für eine grundlegende Lösung dieses Problems fordert die Branche eine Bestrafung der Betreiber solcher Websites.