Das Vorhaben, die nordwestlichen Inseln Baengnyeong, Daecheong und Socheong als UNESCO Global Geopark auszuweisen, ist aufgrund eines Einspruchs aus Nordkorea vorerst gestoppt.
Wie die Stadt Incheon am Donnerstag mitteilte, habe Nordkorea am Montag einen schriftlichen Einspruch bei der UNESCO eingereicht.
Das von Incheon beantragte Gebiet umfasst eine Landfläche von 66 Quadratkilometern und einen angrenzenden Meeresbereich von 161 Quadratkilometern. Der offizielle Antrag war im November 2024 an die UNESCO übermittelt worden; ab Februar 2025 wurde dieser drei Monate lang von den UNESCO-Mitgliedstaaten geprüft.
Nach den UNESCO-Richtlinien wird das Verfahren unterbrochen, sobald ein Mitgliedstaat Einspruch erhebt. Stattdessen sollen die beteiligten Parteien den Konflikt untereinander klären.
Incheons Bürgermeister Yu Jeong-bok erklärte auf einer Pressekonferenz, die Gründe für den nordkoreanischen Einspruch seien nicht bekannt. Er vermute jedoch, dass Pjöngjang damit die nördliche Begrenzungslinie (NLL) infrage stellen wolle.