Ein Nordkoreaner hat im September mit einem Holzboot die De-Facto-Seegrenze NLL nach Südkorea im Westmeer überquert.
Wie erst jetzt bekannt wurde, sei der Mann im Morgengrauen des 17. September allein unterwegs gewesen. Das südkoreanische Militär habe das Boot bereits vor dem Überqueren der Nördlichen Grenzlinie (NLL) in der Nähe der südkoreanischen Insel Baengnyeong entdeckt und die Ankunft in Südkorea unterstützt.
Die Operation sei von Anfang an normal verlaufen, sagte ein Militärvertreter.
Es war das dritte Mal innerhalb von rund zwei Monaten, dass eine nordkoreanische Person in den Süden flüchtete. Am 8. August war ein nordkoreanischer Einwohner durch die neutrale Zone an der Mündung des Flusses Han nach Südkorea gekommen. Am 20. August hatte ein nordkoreanischer Soldat die militärische Demarkationslinie (MDL) in Richtung Südkorea überquert.