Schriftstellerin Han Kang hat sich über den Erhalt des Literaturnobelpreises überrascht gezeigt.
Sie sei zu Hause gewesen, als sie die Nachricht am Telefon erhalten habe und fühle sich sehr geehrt.
Die Anstrengungen und Stärken aller Schriftsteller seien ihre Inspiration. Sie hoffe, dass diese Nachricht für die Freunde koreanischer Literatur und ihre Schriftstellerkollegen erfreulich sei.
Lesern, die mit ihren Werken Bekanntschaft machen wollen, empfahl sie „Wir trennen uns nicht“, „Weiß“ und „Die Vegetarierin“.
Am Roman „Die Vegetarierin“, der sie weltweit bekannt machte, habe sie drei Jahre lang gearbeitet. Es seien für sie sehr schwierige drei Jahre gewesen.
Die Schwedische Akademie hatte am Donnerstag bekanntgegeben, dass der Literaturnobelpreis 2024 an Han Kang gehe.
Han erhält die Auszeichnung als erste asiatische Schriftstellerin. Sie ist außerdem erst die zweite Nobelpreisträgerin Südkoreas. Der ehemalige Staatspräsident Kim Dae-jung hatte im Jahr 2000 den Friedensnobelpreis erhalten.
Der Schwedischen Akademie zufolge wird Han „für ihre intensive poetische Prosa, die sich historischen Traumata stellt und die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens offenlegt“ ausgezeichnet.