Ein Dokumentarfilm über einen fälschlich wegen Mordes verurteilten koreanischen Einwanderer in den USA hat einen Emmy gewonnen.
Der Dokumentarfilm „Free Chol Soo Lee“ sei bei den 45. News & Documentary Emmy Awards am Donnerstag in der Kategorie „Outstanding Historical Documentary“ ausgezeichnet worden, gab die National Academy of Television Arts and Sciences (NATAS) am Freitag bekannt.
Der Streifen wurde von den koreanisch-amerikanischen Regisseuren Julie Ha und Eugene Yi inszeniert.
Darin wird die Geschichte des koreanischen Einwanderers Lee Chol Soo (1952-2014) dargestellt, der fälschlich für den Mord an einem chinesischen Gangster 1973 in San Francisco zu lebenslanger Haft verurteilt worden war.
Darin wird beschrieben, wie Koreaner in den USA gegen Rassismus protestieren und sich für die Rettung von Lee einsetzen, nachdem ein koreanischstämmiger Zeitungsreporter sich in dem Fall auf die Suche nach der Wahrheit begeben hatte.