Südkorea, China und Japan wollen ihren kulturellen Austausch intensivieren.
Dies sieht die Erklärung von Kyoto vor, die beim 15. Kulturministertreffen der drei Länder am Donnerstag in Kyoto angenommen wurde. Das Dokument wurde vom südkoreanischen Vizeminister für Kultur, Sport und Tourismus, Yong Ho-sung, dem japanischen Kultur- und Wissenschaftsminister, Masahito Moriyama, und dem chinesischen Vizeminister für Kultur und Tourismus, Zhang Zheng, unterzeichnet.
Im Mittelpunkt der Erklärung steht, dass die Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses durch Kulturaustausch für die Verstärkung der zukunftsorientierten Beziehungen der drei Länder von Bedeutung ist.
Demnach wurde vereinbart, den an künftigen Generationen orientierten Kulturaustausch zu intensivieren und den Austausch zwischen den ostasiatischen Kulturstädten zu erweitern. Auch wollen die drei Länder den Schutz des Kulturerbes und die Kooperation hierfür verstärken.
Bei dem Treffen wurde ein Memorandum of Cooperation, eine Kooperationsvereinbarung, unterzeichnet, um die beim Dreiergipfel im Mai verkündeten Pläne für die Jahre des Kulturaustauschs 2025-2026 in die Tat umzusetzen.
Am Rande des trilateralen Ministertreffens fanden auch bilaterale Gespräche Südkoreas mit Japan und China statt.