Zur Unterstützung der Aufnahme von Dokumenten zum Jeju-Aufstand in die UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes wird eine Sonderausstellung in Berlin und London veranstaltet.
Nach Angaben der Provinz Jeju am Montag werden zum Thema „Archivalien zu Wahrheit und Versöhnung“ die Chronologie des Jeju-Aufstandes (1947 bis 1954) und die Bemühungen der Regierung und des privaten Sektors zur Vergangenheitsaufarbeitung mit Videos, Fotos und Dokumentenkopien vorgestellt.
Die Ausstellung wird vom 14. bis 20. Oktober in Berlin stattfinden, und vom 16. bis 22. Oktober in London.
An den Eröffnungstagen sind auch Symposien geplant. Beim Symposium in Berlin wird Dan Smith, Direktor des Stockholmer Instituts für Internationale Friedensforschung (SIPRI) eine Grundsatzrede halten. Professor Werner Pfennig von der Freien Universität Berlin und Professor Florian Pölking von der Universität Bochum nehmen ebenfalls teil.
Das Symposium in London wird von Professorin Lim So-jin von der University of Central Lancashire geleitet. Zu den Diskutanten zählen Professor Owen Miller von der SOAS University of London und Professor Kwon Heon-ik von der University of Cambridge.
Die Entscheidung über eine eventuelle Anerkennung von Dokumenten zum Jeju-Aufstand als Weltdokumentenerbe wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des kommenden Jahres getroffen.