Die Agentur der K-Pop-Gruppe BTS hat sich erneut für die Trunkenheitsfahrt des Mitglieds Suga mit einem Elektroscooter entschuldigt.
Suga wurde am Dienstag in Seoul von einem Polizeibeamten auf dem Boden liegend aufgefunden, nachdem er unter Alkoholeinfluss einen E-Scooter gefahren hatte.
Big Hit Music veröffentlichte am Donnerstag auf der Fan-Community-Plattform Weverse eine Entschuldigung. Der Interpret und die Agentur entschuldigten sich demütig dafür, dass er sich während der Erfüllung seiner Wehrpflicht nicht vorbildhaft verhalten und für einen unangenehmen Vorfall gesorgt habe.
Die Agentur reagierte auch auf die Kritik, dass Suga den Fall herunterzuspielen versucht habe. Sie entschuldige sich für jegliche Verwirrung, die mit einer eilig abgegebenen Stellungnahme ohne genaue Rücksicht auf verschiedene Umstände verursacht worden sei. Keinesfalls sei beabsichtigt gewesen, die Angelegenheit herunterzuspielen.
Suga hatte sich am Mittwoch für den Fall entschuldigt und dabei von einem „elektrischen Kick Scooter“ gesprochen. Die Polizei erklärte jedoch, dass es sich um einen „Elektroscooter“ mit Sitz gehandelt habe.
E-Scooter werden nach dem Straßenverkehrsgesetz als „Auto“ eingestuft. Eine Trunkenheitsfahrt mit einem E-Scooter wird damit strafrechtlich geahndet.
Die Agentur argumentierte, sie habe nach einer weiteren Prüfung festgestellt, dass entsprechende Produkte je nach Leistung und Spezifikation unterschiedlich klassifiziert würden und das Ausmaß der Verantwortlichkeit für einen Unfall unterschiedlich sein könne.