Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat Südkoreas Machtdemonstration wegen des versuchten Starts eines Spionagesatelliten scharf kritisiert.
Es habe sich um eine "sehr gefährliche" Provokation gehandelt, auf die er mit überwältigenden Aktionen reagieren wolle.
Das sagte Kim während seines Besuchs am Dienstag bei der Akademie für Verteidigungswissenschaften anlässlich des 60. Gründungstags der Behörde, wie Nordkoreas staatliche Nachrichtenagentur KCNA mitteilte.
Kim habe den Besitz eines Spionagesatelliten als unvermeidliche Entscheidung verteidigt, um die Souveränität des Landes schützen zu können.
Nordkorea war am Montag mit dem Start eines militärischen Aufklärungssatelliten gescheitert. Die neue Trägerrakete Malligyong-1-1 war kurz nach dem Start explodiert, wie Nordkoreas Staatsmedien berichteten.
Südkorea hatte als Reaktion auf die Ankündigung des Starts am Montag ein Luftmanöver durchgeführt. Dafür flogen rund 20 Kampfjets nahe der Grenze zu Nordkorea.