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Neues Erdbeben der Stärke 6,8 vor der philippinischen Insel Mindanao

#Asien Kompakt l 2023-12-05

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ YONHAP News
Nach einem starken Erdbeben der Stärke 7,6 am 2. Dezember Ortszeit gibt es vor der Insel Mindanao im Süden der Philippinen weiterhin seismische Aktivitäten. Das Gebiet wurde am 5. Dezember von einem weiteren schweren Beben der Stärke 6,8 erschüttert. Laut dem Seismologischen Zentrum Europa-Mittelmeer ereignete sich das Beben an dem Tag um 3:49 Uhr morgens 117 Kilometer östlich der Insel in einer Tiefe von 39 Kilometern. 

Nach dem Beben am Samstag wurde auch eine Tsunami-Warnung ausgerufen, die dann später aufgehoben wurde. Die Behörden meldeten bereits zwei Tote und mehrere Verletzte sowie Schäden an Häusern und Brücken. Am 3. Dezember gab es vormittags und nachmittags im Meer östlich von Butuan Nachbeben der Stärke von 6,2 bis 6,6. Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring, so dass dort Vulkanausbrüche und Erdbeben keine Seltenheit sind. 

Im Juli und Oktober des vergangenen Jahres gab es auf den Philippinen Erdbeben der Stärke 6,4 und 7,0, bei denen Tote und Verletzte sowie große Sachschäden gemeldet wurden. Auch im vergangenen Monat ereignete sich im Meer vor der Insel Mindanao ein Beben der Stärke 6,7, das Todesopfer forderte. 

Nach dem Beben am Samstag auf den Philippinen gab es auch in Japan eine Warnung vor einem zerstörerischen Tsunami, so dass die japanische Bevölkerung um ihren Schlaf geraubt wurde. Das japanische Wetteramt hob jedoch am 3. Dezember um 9:00 Uhr vormittags die Tsunami-Warnungen für die Pazifikküste Japans auf. Tatsächlich wurden in den Gewässern der Insel Hachijojima, etwa 290 Kilometer südlich von Tokio, 40 Zentimeter hohe Tsunamiwellen beobachtet, nennenswerten Schaden gab es aber nicht.

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