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2012-02-11 (Sat)
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  • US-Lieferungen nach Nordkorea stiegen 2011 deutlich

    2012-02-11 14:31

    US-Warenlieferungen nach Nordkorea haben sich im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr fast verfünffacht.

    Dies berichtet Radio Free Asia am Samstag. Der Zuwachs sei dabei vor allem auf verstärkte Hilfslieferungen zurückzuführen.

    Laut Daten des US-Handelsministeriums hätten die USA im vergangenen Jahr Waren im Wert von 9,4 Millionen US-Dollar nach Nordkorea geliefert. 2010 seien es hingegen gerade einmal 1,9 Millionen Dollar gewesen.

    95 Prozent aller Lieferungen seien dabei Hilfsleistungen privater Organisationen gewesen. Dazu gehörten Mehl und Stärke zur Brotherstellung, Dosen- und Fertignahrung sowie Papier und andere Güter des täglichen Bedarfs.

  • Koreanisches Kulturinstitut in Budapest eröffnet

    2012-02-11 14:25

    Das 22. koreanische Kulturinstitut im Ausland ist in Budapest eröffnet worden.

    Dies gab das Ministerium für Kultur, Tourismus und Sport in Seoul bekannt.

    Das Institut im Zentrum der ungarischen Hauptstadt hat eine Fläche von 1.000 Quadratmetern und besteht aus Räumen zum Koreanischlernen und Erleben koreanischer Küche, der Halle "Hanmadang" und einer Bibliothek. Diese verfüge über mehr als 3.000 Bücher und DVDs über das Land Korea und seine Kultur.

    Das Ministerium hoffe, dass das neu eröffnete Institut zusammen mit dem Kulturinstitut in Polen dazu beitragen werde, die Beliebtheit koreanischer Kultur in Osteuropa zu erhöhen.

  • Südkorea baut T50-Trainingszentrum in Portugal

    2012-02-11 14:20

    Südkorea plant bis 2014 den Bau eines Pilotenübungszentrums für sein Überschallflugzeug T-50 in Portugal.

    Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, habe man das europäische Land als bevorzugten Verhandlungspartner designiert. Beide Seiten würden demnach bereits im März ein Memorandum of Understanding unterzeichnen.

    Nach der Fertigstellung des Zentrums könnten auch Piloten anderer Länder die Ausbildungssysteme für den T-50 nutzen. Das Zentrum trage damit zum Export des Flugzeugs bei, so das Ministerium.

    Südkorea möchte in den nächsten 30 Jahren bis zu bis zu 300 Milliarden Won, etwa 260 Millionen Dollar, in die Entwicklung internationaler Trainingszentren investieren.

  • Drei Südkoreaner in Ägypten entführt

    2012-02-11 14:12

    Drei Südkoreaner sind von ägyptischen Rebellen nahe der Sinai-Halbinsel entführt worden.

    Die südkoreanische Botschaft in Kairo teilte mit, man könne bestätigen, dass sich unter den drei entführten Koreanern ein 62-jähriger Mann namens Lee und ein Tourguide namens Mo befänden. Auch sei ein ägyptischer Tourguide entführt worden.

    Die entführten Koreaner seien relativ sicher und würden nicht bedroht, so die Botschaft weiter. Die zuständigen Behörden und die Polizei vor Ort verhandelten derzeit über die Freilassung.

    Ausländische Medien berichteten unterdessen, bei den Entführern handele es sich um Angehörige eines Beduinenstamms, die einen Stammesbruder freipressen wollten, der sich derzeit in Haft befindet.

    Die Rebellen hatten die vier Männer aus einem Reisebus entführt, in dem insgesamt 31 Südkoreaner saßen.

  • Bericht: Nordkorea begann 1998 mit Urananreicherung

    2012-02-11 14:00

    Nordkorea soll bereits 1998 mit der Entwicklung hochangereicherten Urans begonnen haben.

    Dies berichtete die japanische Tageszeitung "Mainichi" unter Berufung auf einen Mitarbeiter der internationalen Atomenergieorganisation (IAEO).

    Ende der 1990er Jahre habe Nordkorea den pakistanischen Atomexperten Abdul Kadir Khan kontaktiert und sich die nötige Ausrüstung für die Urananreicherung, darunter Zentrifugen, beschafft. Im April 1998 habe das kommunistische Land zudem Materialien zur Herstellung von Atomwaffen getestet.

    Im Bericht hieß es außerdem, es sei nicht auszuschließen, dass Pakistan im Austausch gegen die kostenlose Einfuhr nordkoreanischer Raketen die Technologie für die Urananreicherung an das Regime in Pjöngjang weitergegeben habe.

  • Südkorea und VAE einigen sich auf Ausbau von Zusammenarbeit im Bereich Ressourcen

    2012-02-11 13:12

    Südkorea und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen ihre Kooperation im Bereich Ressourcen verstärken.

    Darauf hätten sich Staatspräsident Lee Myung-bak und der Kronprinz von Abu Dhabi Scheich Mohammed bei ihrem Treffen am Freitag verständigt, teilte das Präsidialamt in Seoul mit.

    Beide Staaten würden demnach den Hauptvertrag zur Entwicklung von drei Ölfeldern durch südkoreanische Unternehmen spätestens bis Anfang März abschließen.

    Der Ausbau der Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Gesundheitswesen sei ebenfalls vereinbart worden, hieß es.

    Mit dem Besuch in den VAE schloss Präsident Lee seine Reise im Nahen Osten ab und kehrte nach Seoul zurück. Im Zentrum der Reise stand insbesondere die Kooperation in den Bereichen Energie und Wirtschaft.

    Saudi-Arabien, Katar und die VAE sicherten dabei Südkorea die sichere Versorgung mit Erdöllieferungen in Notfällen zu. Außerdem wurde die Grundlage für die Beteiligung südkoreanischer Unternehmen an staatlichen Vorhaben, darunter dem Projekt zum Bau von 50.000 Wohnhäusern in Saudi-Arabien geschaffen.

    Beim Besuch in der Türkei vereinbarte Präsident Lee mit der dortigen Regierung, noch in der ersten Hälfte des laufenden Jahres ein bilaterales Freihandelsabkommen abzuschließen und die Verhandlungen über den Auftrag zum Bau von Atomkraftwerken wieder aufzunehmen.


  • Regierung fordert sofortige Freilassung von gekidnappten Touristen in Ägypten

    2012-02-11 12:12

    Die südkoreanische Regierung hat die schnellstmögliche Freilassung der drei entführten südkoreanischen Touristen in Ägypten gefordert.

    Nach Angaben der Regierung arbeite das Außenministerium eng mit der ägyptischen Regierung zusammen, damit die Landsleute so schnell wie möglich freigelassen werden können.

    Die Entführten seien wohlauf, und die Verhandlungen über deren Freilassung liefen bereits, hieß es.

    Die Touristen wurden am Freitag bei einer Reise auf der Sinai-Halbinsel von einer bewaffneten Gruppe entführt. Diese fordert die Freilassung eines inhaftierten Stammesbruders.

  • Staatspräsident nimmt Rücktrittsgesuch seines Chefberaters an

    2012-02-11 11:59

    Im Zuge des Skandals um Stimmenkauf in der Regierungspartei hat Staatspräsident Lee Myung-bak das Rücktrittsgesuch seines politischen Chefberaters Kim Hyo-jae angenommen.

    Dies teilte der Sprecher des Präsidialamtes Park Chung-ha mit.

    Nach der Rückkehr von seiner Nahost-Reise habe sich Lee die über die aktuellen Entwicklungen bezüglich des Skandals informiert und entschieden, dem Wunsch des Beraters nachzukommen. Einen besonderen Kommentar habe Lee dabei nicht abgegeben, hieß es.

    Wegen des Skandals war diese Woche bereits Parlamentspräsident Park Hee-tae zurückgetreten.

    Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass 2008 im Rennen um den Vorsitz der damaligen Großen Nationalpartei (GNP) das Wahlkampflager des Kandidaten Park Geldumschläge an Delegierte verteilt hatte.

    Die Staatsanwaltschaft konzentriert sich auf eine mögliche Verwicklung von Park und dem politischen Chefberater des Staatspräsidenten Kim Hyo-jae in den Fall. Kim war damals Parks Kampagnenleiter.

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