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Über Korea

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Ethnische Homogenität
Koreas Bevölkerung war lange Zeit ethnisch homogen geprägt. Durch den verstärkten Zuzug von Ausländern und von Angehörigen anderer Bevölkerungsgruppen verwandelt sich das Land jedoch immer mehr in eine multi-ethnische Nation.

Koreaner
  • Definition
  • Als „Koreaner“ bezeichnet man die Bewohner der koreanischen Halbinsel und des östlichen Teils der Mandschurei, die eine kulturelle Gemeinschaft bilden und die koreanische Sprache benutzen. Koreaner werden zur ostasiatischen Rasse gerechnet und Koreanisch zur Gruppe der altaischen Sprachen.
  • Herkunft
  • Das koreanische Volk ging aus den mandschurisch-tungusischen Stämmen hervor, die im Neolithikum aus dem Gebiet des heutigen China nach Osten zogen und sich in den gebirgigen Gebieten der koreanischen Halbinsel und in der Gegend des Amur niederließen. In der chinesischen Literatur werden diese ersten Koreaner unter der Bezeichnung „Dong-i“ erwähnt. Sie betrieben einen archaischen Totemkult und betrachteten den Bären als ihren Schutzgott. Zunächst lebten sie vor allem von der Jagd, ließen sich jedoch allmählich mehr und mehr als Bauern nieder. Die koreanische Ur-Nation Gojoseon wurde der Legende nach im Jahre 2333 v. Chr. von Dangun gegründet.
Bevölkerung (Stand: 2003)
  • Gesamtbevölkerung : 75,45 Mio.
  • Bevölkerung Südkoreas : 48,05 Mio.
  • Bevölkerung Nordkoreas : 22,4 Mio.
  • Koreaner im Ausland : ca. 5 Mio.
Bevölkerungsentwicklung (Quelle: NSO Census)
Einwanderer
  • Vom homogenen Volk zur multi-ethnischen Gesellschaft
  • Mit der wachsenden Zahl von Einwanderern wandelt sich auch die Vorstellung vom geschlossenen, einheitlichen Volk der Koreaner hin zum Bewusstsein für eine offenere Bevölkerungsstruktur. So bilden die heutigen Koreaner eine Gemeinschaft, die unabhängig von Hautfarbe und ethnischer Herkunft ist.
  • Internationale Ehen und Gastarbeiter
  • Einwanderer lassen sich grob in zwei große Gruppen unterteilen, nämlich in ausländische Ehepartner und in Gastarbeiter. Beide Gruppen sind nach Korea gekommen, um hier den „Koreanischen Traum“ zu verwirklichen. Sie haben geholfen, den nationalen Mangel an Arbeitskräften auszugleichen und Familien gegründet, um so eine integraler Bestandteil der koreanischen Gesellschaft zu werden. Nach Angaben des Nationalen Büros für Statistik fanden im Jahre 2006 rund 39.700 internationale Hochzeiten in Korea statt, was einem Anteil von 11,9% aller Hochzeiten in Korea entspricht.
  • Entwicklung der ausländischen Bevölkerung
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